Es fing an mit einer kleinen Gruppe von Männern, die sich einen "Ruusche Keddel" (Leinenkittel, der beim Gehen rauschte) schneidern ließen. Dieser wurde dann von der Gruppe bei Beerdigungen und bei Umzügen zum Erntedank getragen.

Der Ruusche Keddel wurde früher im Sommer anstelle des Rocks (Karmisol) getragen. Man besaß einen Alltags- und einen Ausgehkittel. Es war ein blauleinener, blusenähnlicher, bauschiger, weitärmeliger Überrock der Männer, der weiße Leinenstickereien auf den Schultern, sowie als Verschluss eine silberne Spange am Hals aufweisen konnte.

1985 beschloss dann der Vorstand, für eine Gruppe von etwa 40 Männern Kittel zu beschaffen. Zusätzlich besorgte sich Renate Jung damals Informationen für eine passende Frauentracht und für ca. 30. Frauen wurden auch Trachten geschneidert. Die fertigen Trachten wurden 1986 bei der Bezirksversammlung des Monschauer Landes im Hotel Roeb in Schmidt dem damaligen Vorsitzenden des Eifelvereins Herr Staatssekretär a.D. Konrad Schubach vorgestellt.

Seitdem beteiligen wir uns an allen Umzügen in Schmidt und an Umzügen außerhalb des Ortes wie beim Deutschen Wandertag in Koblenz und bereits zwei mal beim Internationalen Grenzlandtreffen in Bitburg.